Was ist eine Rosenhochzeit

Was ist eine Rosenhochzeit? Nach dem ersten, dem grünen oder weißen Hochzeitstag, hat jeder Jahrestag dieses Ereignisses einen besonderen Namen. Nur wenige genießen eine ganz besondere Bedeutung, das ist z. B. der 25. Jahrestag, der als Silberhochzeit bezeichnet wird, der 50. Hochzeitstag die goldene Hochzeit sowie der 60.  Hochzeitstag die diamantene Hochzeit.

Die Rosenhochzeit bezeichnet übrigens den 10. Jahrestag der Vermählung.

Auch im 17. Jahr kann man noch einmal Rosenhochzeit feiern. Rosen gelten allgemein als das Zeichen der Liebe. Gleichzeitig stehen sie für die Höhen und Tiefen der Ehe. Dies wird durch ihre Schönheit, aber auch ihre Dornen deutlich. Vor allem rote Rosen natürlich 10 werden gern an den Schatz verschenkt. Gäste schenken traditionell auch verschiedene Gaben rund um die Rose.

Wie wird Rosenhochzeit gefeiert?

Das Ehepaar lädt zu seinem zehnjährigen Hochzeitsjubiläum nahe Verwandte, Freunde sowie die Trauzeugen ein. Gemeinsam wird von den Gästen vor Beginn des Festes ein Rosenkranz für die Haustür des Paares geflochten, der am Hochzeitstag an die Tür gebunden wird. Weil in Norddeutschland üblicherweise Holz-Küchengeräte Bestandteil des Türkranzes sind, nennt man dort die Rosenhochzeit „hölzerne Hochzeit“.

Weitere Bezeichnungen der Rosenhochzeit

Inzwischen hat dieser Jahrestag noch weitere Namen erhalten, meist sind sie regional verbreitet. Der 10. Jahrestag der Eheschließung heißt nicht nur Rosenhochzeit, sondern Aluminiumhochzeit, gläserne, hölzerne oder zinnerne Hochzeit. Auch die Ochsenhochzeit wird im 10. Jahr gefeiert, wobei diese Bezeichnung sich aller paar Jahre wiederholt.

Die Rosenhochzeit zum 17. Jahrestag wird andernorts auch als Suppenhochzeit bezeichnet. Ein weitere Verbindung zur Blumenwelt hingegen wird mit dem Begriff Orchideenhochzeit deutlich. All dies sind Bezeichnungen, die parallel zu Rosenhochzeit verwendet werden. Sämtliche Bezeichnungen sind historisch gewachsen.

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