Tomatenkrankheiten, wenn die Tomate nicht gedeiht

Tomaten sind nicht nur besonders wohlschmeckend, sondern bei der Aufzucht auch leider sehr anfällig für Krankheiten aller Art. Tomatenkrankheiten werden nach dem Ort des Befalls, an Blättern, Früchten, Stängel oder Wurzel und Art der Krankheit Bakterien, Virus, Schädling oder Mangelerscheinung unterschieden. Eine sehr häufig auftretende Krankheit ist die Krautfäule oder Braunfäule.

tomatenkrankheitenDer verursachende Pilz entsteht leicht auf Pflanzenresten, besonders Kartoffelresten, in feuchter Umgebung. Durch die Fäule kann es zum kompletten Ernteausfall kommen, da sich die Fäule nur durch Rückschnitt bei trockenem Wetter bekämpfen lässt. Verletzte Pflanzen werden leicht Opfer des Bakteriums, das Pflanzenwelke verursacht. Die Tomatenpflanze bekommt an den Blättern braune Streifen und schließlich verwelken sie. Um die ganze Pflanze zu retten, sollten befallene Stellen großzügig entfernt werden.

Zu den Tomatenkrankheiten durch Schädlinge zählt der Befall mit weißen Fliegen, der im Gewächshaus leider sehr leicht geschieht. Bei lang anhaltendem Befall können die Blätter welken und absterben. Als Gegenmaßnahme werden entweder Fliegenfallen aufgestellt oder es wird zu Pflanzenschutzmitteln gegriffen.

An mosaikartigen Flecken erkennt man den Tomatenmosaikvirus. Am besten ist es, eine Tomatensorte anzupflanzen, die gegen den Virus unanfällig ist. Eine weitere Bedrohung der Tomatenpflanze ist die Grauschimmelfäule. Besonders bei Befall der Blätter und Stängel ist zu handeln. Die befallenen Teile müssen entfernt werden, um nicht die ganze Pflanze zu gefährden.

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