Rose im Christentum

Rose im Christentum – Historisch hat die Rose eine besondere Bedeutung. Die römische Götterwelt ordnete die fünfblättrige Rose, bekannt als Heckenrose oder Hundsrose symbolisch ihrer Göttin Venus zu. Diese steht für die Schönheit, die Liebe und die weibliche Anziehungskraft. Heute noch wird rosafarbenen Rosen eine ähnliche Bedeutung zugesprochen, sie stehen für zärtliche Verehrung, Jugend und Zartheit.

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In der katholischen Kirche musste natürlich die Erotik bei den Eigenschaften, die der Rose symbolisch zugesprochen wurden, weichen. Man entdeckte jedoch, dass die Rose ein Symbol für das Weibliche, die Reinheit und unbefleckte Empfängnis sein könnte. Somit wurde sie in der katholischen Kirche kurzerhand der Jungfrau Maria zugeordnet. In einigen christlichen Bildern steht die fünfblättrige Rose als eine Art Wappen.

In der Lutherkirche wurde die Rose als Symbol verwendet, denn Martin Luther verwendete ab 1530 für seine Post das Siegel der Lutherrose. Das Original findet sich in der Augustinerkirche von Erfurt, die zum Augustinerkloster gehört. Dort lebte Luther zwischen 1505 und 1512 als Mönch. Er kennzeichnete durch die Lutherrose seine Zugehörigkeit zum Glauben und ließ das Siegel für seinen Briefwechsel anfertigen.

Im Mittelalter wurde der Rose dann die erotische Bedeutung wieder zugesprochen. So steht sie auch heute noch für Schönheit, Weiblichkeit und Liebe, allerdings sind die Farben und die Anzahl der Rosen von nicht zu unterschätzender Symbolkraft.

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